„wenn
das jetzt kommt, war's
das mit den
Erneuerbaren. Dann
baut niemand mehr ein
Windrad.“ Diese Worte
fielen, als wir mit
einer Expertin aus der
Erneuerbaren-Branche
sprachen. Sie haben
sich uns, Luisa
Neubauer und Christoph
Bautz, eingebrannt. In
diesem Moment
erkannten wir, wie
einschneidend
Katherina Reiches
Pläne sind.
Die
CDU-Wirtschaftsministerin
möchte die Förderung
für Solaranlagen auf
Eigenheimen streichen
und Wind- und
Solarparks ausbremsen.[1,2] Stattdessen will sie Öl- und
Gasheizungen
begünstigen – obwohl
Wärmepumpen gerade
durchstarten und wir
uns wegen des
Iran-Kriegs in einer
Energiepreiskrise
befinden.[3,4,5]
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Seitdem
arbeiten wir fast rund
um die Uhr. Gemeinsam
mit Umweltverbänden,
Initiativen,
Beschäftigten aus der
Erneuerbaren-Branche
und
Klimaaktivist*innen
organisieren wir etwas
Großes: vier Demos in
vier Städten. Am
18. April – Samstag
in einer Woche –
wollen wir mit
Zehntausenden in
Berlin, Hamburg,
Köln und München für
die erneuerbaren
Energien auf die
Straße gehen.
Wir spüren, dass hier
eine echte Bewegung
entstehen könnte. Denn
Reiche ist zu weit
gegangen.
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Das
ist eine einmalige
Chance. Wir sind
aufgeregt, denn dieses
Mal gehen nicht nur
Klimaschützer*innen
und Erneuerbaren-Fans
auf die Straße. Uns
erreichen
Rückmeldungen aus dem
Handwerk, von
Unternehmen, aus dem
Mittelstand. Der
Widerstand vereint
Generationen und
ganz verschiedene
Teile unserer
Gesellschaft – und
könnte die
Ministerin stoppen.
Wenn Umfragewerte,
Arbeitsplätze und
Wirtschaftskraft auf
dem Spiel stehen, wenn
potenzielle
Wähler*innen auf die
Straße gehen, könnten
Reiches Pläne dort
scheitern, wo über sie
entschieden wird: bei
den Spitzen der
Koalition.
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Auf
den Demos – unter
anderem bei Dir in
Köln – zeigen wir,
dass wir uns die
Erneuerbaren nicht
nehmen lassen. Unser
Ziel: Zeitungen und
Nachrichten berichten
über eine
Gesellschaft, die ihre
Energiewende
verteidigt. Dafür
setzen wir auf Dich,
Werner.
Bitte komm am 18.
April zur Demo auf den
Heumarkt und bring
Verwandte und
Freund*innen mit.
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Ort:
Heumarkt, Köln (Stadtplanlink)
Zeit:
Samstag, 18. April, 12
Uhr
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Damit
alles klappt, arbeiten
wir und viele andere
gerade auf Hochtouren.
Klicke jetzt auf den
Button und gib
Bescheid, ob Du dabei
bist! Das hilft uns
bei der Planung.
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Zwischen
uns – Luisa und
Christoph – liegen
zwei Jahrzehnte. Wir
kommen aus
unterschiedlichen
Generationen.
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Mich,
Luisa, haben die
riesigen Kohlegruben
im Rheinland
schockiert. Ich kann
mich gut erinnern, wie
ich am Rand des
Tagebaus Garzweiler
stand und sah, was die
Kohlebagger alles
zerstörten: uralte
Wälder, ganze Dörfer,
wertvolles Ackerland.
Gemeinsam mit
Tausenden Menschen
erkämpfte ich damals
den Kohleausstieg
– und den rasanten
Ausbau der
Erneuerbaren in den
letzten Jahren.
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Ich,
Christoph, erinnere
mich an die langen,
kalten Nächte auf den
Gleisen und Straßen im
Wendland. Als wir
gewaltfrei die
Castortransporte
blockierten und
Wasserwerfer uns von
der Straße fegten. Das
Gefühl der Ohnmacht.
Jahre später dann der
Erfolg: Nach Fukushima
musste ausgerechnet
eine schwarz-gelbe
Bundesregierung den
Atomausstieg und die
Energiewende
beschließen. Wir
hatten gewonnen.
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Uns
haben unterschiedliche
Konflikte und Zeiten
geprägt. Gestritten
haben wir für
dasselbe: eine
Energiewende, die uns
unabhängig, sicher und
frei macht.
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Vielleicht
hast auch Du Deine
eigene Geschichte des
Widerstands, warst in
den 1980ern in
Wackersdorf, Brokdorf
oder Gorleben dabei.
Oder mit Fridays For
Future auf der Straße.
Vielleicht hast Du
auch eine Solaranlage
auf dem Dach oder
denkst seit einigen
Wochen: Für meine
Gasheizung und meine
Tankfüllung soll
niemand Kriege führen.
Wie auch immer Deine
Geschichte aussieht –
sie gehört dazu. Denn
die Energiewende
wurde nie von
Einzelnen errungen,
sondern immer von
vielen gemeinsam.
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Jetzt
sind wir alle wieder
gefragt, das zu
verteidigen, was wir
erkämpft haben – gegen
die
Wirtschaftsministerin,
die vor allem auf die
fossile Lobby hört. Komm
am Samstag, dem 18.
April zur Demo in
Köln – und
bring alle mit, die Du
kennst. Sag uns bitte
kurz, ob wir auf Dich
zählen können.
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Herzliche
Grüße
Luisa Neubauer,
Klimaaktivistin
Christoph Bautz,
Campact-Vorstand
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PS:
Am Wochenende wurde
bekannt, dass Reiche
für zwei Millionen
Euro externe
Berater*innen anheuern
will – da die
Fachebene im
Ministerium nicht
dabei mitzieht, die
Energiewende
auszubremsen.[6] Auch wir können uns ihrer
Lobbypolitik für E.ON
und RWE
entgegenstellen und
die Demos groß machen.
Egal, ob Du ein alter
Hase bist oder zum
ersten Mal auf die
Straße gehst – am 18.
April zählt nur, dass
Du dabei bist.
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