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Betreff: Bitte spenden Sie noch bis morgen, dem 31.Dezember, und ich lade Sie zu einem persönlichen Austausch bei einer Vogelstimmenwanderung ein. Unterstützen Sie uns in unseren Klimaklagen und gegen aktuelle Hackerattacken und Angriffe fossiler Konzerne und rechter Politiker!
Datum: Tue, 30 Dec 2025 08:30:24 +0000
Von: Jürgen Resch | DUH <juergen.resch@duh.de>
Antwort an: Jürgen Resch | DUH <juergen.resch@duh.de>
An: Viktor Kemmet <viktor.kemmet@posteo.de>


Bitte spenden Sie noch bis morgen, dem 31.Dezember, und ich lade Sie zu einem persönlichen Austausch bei einer Vogelstimmenwanderung ein. Unterstützen Sie uns in unseren Klimaklagen und gegen aktuelle Hackerattacken und Angriffe fossiler Konzerne und rech
Ich lade Sie ein zu einer Vogelstimmen-Wanderung im Frühjahr 2026!
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Jürgen Resch
Bundesgeschäftsführer
 
 
 
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30.12.2025
 

Bitte spenden Sie noch bis morgen, dem 31.Dezember, und ich lade Sie zu einem persönlichen Austausch bei einer Vogelstimmenwanderung ein. Unterstützen Sie uns in unseren Klimaklagen und gegen aktuelle Hackerattacken und Angriffe fossiler Konzerne und rechter Politiker!

Hallo Viktor Kemmet,
 
seit Sonntag gehen unsere Aktionsseiten im Internet immer wieder für Stunden offline. Wir erleben in diesen Stunden professionellste Hackerangriffe auf unsere Webseiten, gegen die wir uns mit einem Team von Profis wehren. Es geht um die Blockade unseres Unterstützeraufrufes, dem über 800.000 Menschen ihre Stimme gegen Schwarzpulver-Silvesterfeuerwerke gegeben haben.
 
Zeitgleich schäumt eine neue Welle an Hass und neue Gewaltdrohungen hoch im Facebook-Forum „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe (DUH)!“. Zuvor hatte ich angekündigt, meine Klage gegen den Facebook Mutterkonzern META nun vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden zu lassen, nachdem das Berliner Kammergericht diese abgewiesen hatte. HateAid ist in diesem Verfahren unser wichtigster Unterstützer und, wie nicht anders zu erwarten war, werden wir nun gemeinsam mit Kommentaren belegt wie “Zerschlagen, ohne zu diskutieren, Verbrecherbande, Gangster unter sich, Kann weg, Abschaum“.
 
In den vergangenen Wochen erreichen die Angriffe fossiler Konzerne und rechter Politiker auf unsere Mitwirkungs- und Klagerechte einen neuen Höhepunkt. Nur einen halben Werktag hatten wir Zeit, zum „Autobahnbau-Beschleunigungsgesetz" Stellung zu beziehen, mit dem Straßenbau-Großprojekte noch rücksichtsloser durchgesetzt und Beteiligungs- und Mitspracherechte faktisch ausgehebelt werden sollen. Mehr noch – ein nahezu völliger Abbau der Kontrollrechte von uns Umweltverbänden droht: die faktische Abschaffung aufschiebender Wirkung von Gerichtsverfahren.
 
Als wäre dies nicht genug, erleben wir den massivsten Angriff auf unsere Klagerechte auf europäischer und nationaler Ebene, begleitet von Hetzartikeln in Rechtsaußen-Medien und AfD-Initiativen. Parallel zum Generalangriff der Dieselkonzerne auf das Verbrenner-Aus werden unsere Mitarbeitenden und ich persönlich brutal bedroht. Ausgerechnet im Facebook Forum „Stoppt die DUH“, das aus der Automobilwirtschaft ins Leben gerufen und bis heute von einem Automanager administriert wird: „Lebt der Gauner noch“, „Macht diese DUH mit dem Albino an der Spitze fertig!“, „Dieser Parasit ist entbehrlich“, „Oberpsychopath Resch“, „Der Albino muss weg!!“, „Dieser elende Abmahnverein…“, „Ihr seit eben der Dreck“, „Ihr seid die größten Verbrecher seit der Nazi-Zeit…“, „Richtig in die große Tonne damit…“,  „Weg mit dem Dreck DHU!“, „Verbrecherorganisation“, „Zerschlagt diesen Verein“, „Kann weg!“ - „NEIN - MUSS weg!“, „Nicht immer nur reden sondern auch mal handeln.“
 
Ich bitte Sie um Ihre Hilfe in dieser außergewöhnlichen Situation. Damit wir – auch weiterhin – die Angriffe auf die Klagerechte abwehren und den notwendigen Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den massiven Bedrohungen sicherstellen können. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende und ich lade Sie ein zu einer Vogelstimmen-Wanderung mit anschließendem persönlichen Austausch über unsere Natur- und Klimaschutzpolitik. 
 
JETZT SPENDEN
 
Es ist erst wenige Tage her, dass die Vertreter der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD einen Generalangriff auf unsere Klagerechte verkündeten und ihre Beschlüsse des Koalitionsausschusses veröffentlichten, das Umweltverbandsklagerecht massiv einzuschränken. Dass sie damit gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs verstoßen, stört sie dabei offensichtlich nicht. Denn dieser hat bereits 2015 entschieden, dass der damals im deutschen Recht enthaltene Ausschluss von Einwendungen, die nicht im Verwaltungsverfahren vorgebracht worden sind, rechtswidrig ist. Daraufhin wurden diese Vorschriften im deutschen Recht gestrichen.
 
Dieser neue Beschluss der Koalitionäre ist der Höhepunkt einer Reihe von Angriffen auf den Klimaschutz und die Zivilgesellschaft, die wir in diesem Jahr erlebt und die uns an die Grenzen unserer finanziellen und kräftemäßigen Ressourcen geführt haben.
 
Aber auch in Brüssel bemühen sich die deutschen Autokonzerne gemeinsam mit der Merz-Bundesregierung, den Klimaschutz zu schwächen. Das wird ihnen nur nicht viel nutzen, denn die Pariser Klimabeschlüsse von 2015 sind nicht nur völkerrechtlich verbindlich, sondern haben dank unserer gewonnenen Verfassungsbeschwerde vom April 2021 in Deutschland Gesetzesstatus. Wir freuen uns, dass der Bundesgerichtshof unsere Klage gegen BMW und Mercedes-Benz auf einen vorzeitigen Verbrenner-Ausstieg bereits für den 2. März 2026 terminiert hat.
 
Ich gestehe ein: Das kommende Jahr wird das bisher schwierigste hinsichtlich unseres Ziels, die Rückabwicklung des Klimaschutzes aufzuhalten! Ich rechne mit einer ungleich härteren gesellschaftlichen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den fossilen Lobbyisten. Allerdings stehen chancenreiche Gerichtsverfahren bevor, beispielsweise am 29. Januar 2026 vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, bei dem wir uns sehr gute Chancen ausrechnen, hochwirksame zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrsbereich wie ein Tempolimit durchzusetzen. Dafür brauchen wir möglichst viele Menschen, die hinter uns stehen und uns in dem anstehenden DUH-Klimajahr 2026 unterstützen! 
 
JETZT SPENDEN
 
Erstmalig werden in 2026 alle drei obersten Bundesgerichte in Deutschland – das Bundesverfassungsgericht, das Bundesverwaltungsgericht und der Bundesgerichtshof – über unsere Klimaklagen gegen Regierung und Industrie und für wirksame Klimaschutzmaßnahmen entscheiden. Das ist ein großer Erfolg, aus dem ich persönlich Kraft und Zuversicht für das kommende Jahr schöpfe:
Ich bin überzeugt, dass die Gerichte sich nicht nur umfassend mit unseren Argumenten auseinandersetzen, sondern die Bundesregierung auch zu wirksamen Klimaschutzvorgaben und ausreichenden Zielen – und in der Konsequenz zu wirksamem Klimaschutz verpflichten werden.
 
Auch im Verkehrs- und Luftreinhaltebereich bereiten wir uns mit Hochdruck auf die nächsten Verfahren vor. Nach sieben Jahren Rechtsstreit haben wir in diesem Jahr auch in der Grundsatzklage gegen VW und seine Betrugsdiesel einen wichtigen Erfolg erzielt. Die Berufung des Auto-Konzerns wurde zurückgewiesen und keine Revision zugelassen. Ein großer Schritt für Saubere Luft in unseren Städten, der mir viel bedeutet, denn er verhindert jährlich Tausende Tote durch das Dieselabgasgift NO2. Das Urteil ist wegweisend für rund 7,8 Millionen Dieselfahrzeuge mit ähnlicher Betrugssoftware, die nach unseren Schätzungen noch auf deutschen Straßen unterwegs sind und nun nachgerüstet werden müssen. Auch unsere Klage gegen die Bundesregierung auf ein wirksames Nationales Luftreinhalteprogramm wird vor dem Bundesverwaltungsgericht Anfang 2026 verhandelt.
 
Mit diesen Beispielen möchte ich Ihnen zeigen, dass unser Prinzip DRUCK MACHEN funktioniert! Wir zwingen Politik und Wirtschaft notfalls vor Gericht dazu, Recht und Gesetz zu beachten. Mein großer Dank gilt an dieser Stelle allen, die in diesem Jahr an unserer Seite standen und uns in Form von Spenden, Förder- und Patenbeiträgen unterstützt haben!
 
Für alle neuen Herausforderungen brauchen wir Menschen wie Sie, die an unserer Seite stehen und uns in unserem Engagement für Natur- und Klimaschutz stärken. Meine herzliche Bitte: Unterstützen Sie uns noch vor dem 31. Dezember mit einer Spende. 
 
JETZT SPENDEN
 
Mit herzlichen Grüßen
 
 
Jürgen Resch
Bundesgeschäftsführer  
 
PS: Sie können uns auch direkt per Banküberweisung spenden. Spendenkonto: SozialBank Köln, IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02, BIC: BFSWDE33XXX, Empfänger: Deutsche Umwelthilfe, Stichwort: Jahresendaktion 2025
 
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Deutsche Umwelthilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle Berlin | Hackescher Markt 4 | 10178 Berlin
Telefon: +49 30 2400867-0 | Telefax: +49 30 2400867-19
E-Mail: juergen.resch@duh.de | www.duh.de | facebook.com/umwelthilfe | x.com/umwelthilfe
DUH e.V. | BGF: J. Resch, S. Müller-Kraenner, B. Metz | Vorstand: Prof. Dr. M. Mönnecke, C.-W. Bodenstein-Dresler, M. Rothkegel | AG Hannover VR 202112
Spendenkonto: SozialBank Köln | IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 | BIC: BFSWDE33XXX | Empfänger: Deutsche Umwelthilfe
 
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